117 Immobilien für 3,2 Mio. Euro wurden versteigert

01.12.2011

Auktionsfieber herrschte wieder auf den Winterauktionen der Sächsische Grundstücksauktionen AG. 117 Immobilien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern wechselten den Besitzer - im Wert von 3,24 Millionen Euro.

Auktionsfieber herrschte wieder auf den Winterauktionen der Sächsische Grundstücksauktionen AG. 117 Immobilien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern wechselten den Besitzer - im Wert von 3,24 Millionen Euro.

Auf großes Interesse stießen Wohn- und Geschäftshäuser in den sächsischen Großstädten. So wurden alle Objekte aus Chemnitz, Leipzig und Dresden zu guten Erlösen versteigert. Für ein Wohn- und Geschäftshaus in Dresden fiel der Hammer bei 210.000 Euro. Der Startpreis lag bei 149.000 Euro. Der Preis für ein Mehrfamilienhaus in Chemnitz stieg von 4.500 Euro auf 14.000 Euro. Auch ein Gewerbegrundstück mit Teilen einer ehemaligen Tankstelle in Chemnitz erzielte bei der Versteigerung 11.500 Euro. Das Mindestgebot belief sich auf gerade 2.000 Euro.

Die höchsten Einzelauktionserlöse erzielten zwei Wohnimmobilien in Sachsen. Zum einen wechselten drei Wohnblöcke in Laußig (Ortsteil Pressel) für 514.000 Euro den Eigentümer. Zum anderen wurde ein Mietshaus in Bad Düben für 236.000 Euro veräußert. Auch Immobilien aus Sachsen-Anhalt lockten zahlreiche Bieter zur Versteigerung nach Leipzig. Unter anderem wurden vier Wohnhäuser in Bitterfeld-Wolfen deutlich über dem Mindestgebot verkauft. Die Erlöse lagen zwischen 11.000 und 32.000 Euro. Aus Thüringen wurden 16 Immobilien erfolgreich versteigert, darunter ein Mehrfamilienhaus in Saalfeld/Saale. Bei einem Auktionslimit von 95.000 Euro wurde der Zuschlag schließlich bei 120.000 Euro erteilt. Außerdem wechselten Immobilien aus Mühlhausen, Bleicherode und Hirschberg den Eigentümer. Im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist können nicht verkaufte Immobilien erworben werden.