Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

119 Immobilien bei Winterauktionen in Dresden und Leipzig verkauft – Auktionserlös rund 6 Millionen Euro

01.12.2015

Mit einer Verkaufsquote von nahezu 100 Prozent hat die Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) ihre Winterauktionen in Dresden (26.11.) und Leipzig (28.11.) abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden einschließlich Nachverkäufen aus früheren Auktionen insgesamt 119 Immobilien aus sechs Bundesländern erfolgreich verkauft. Der Auktionserlös betrug rund sechs Millionen Euro. Bei den veräußerten Immobilien handelte es sich vor allem um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte, aber auch um Kleingärten, Bahnhöfe und ein Herrenhaus.

Mit einer Verkaufsquote von nahezu 100 Prozent hat die Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) ihre Winterauktionen in Dresden (26.11.) und Leipzig (28.11.) abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden einschließlich Nachverkäufen aus früheren Auktionen insgesamt 119 Immobilien aus sechs Bundesländern erfolgreich verkauft. Der Auktionserlös betrug rund sechs Millionen Euro. Bei den veräußerten Immobilien handelte es sich vor allem um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte, aber auch um Kleingärten, Bahnhöfe und ein Herrenhaus.

Neue Eigentümer fanden sich für acht ehemalige Bahnhofsgebäude in Mitteldeutschland. Verkauft wurden unter anderem ein Bahnwärterhäuschen in Teuchern (bei Weißenfels/Sachsen-Anhalt), außerdem Bahnhofsgebäude in Königsborn (Biederitz) bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) sowie in Stolpen, Treben-Lehma und Zschaitz (alle Sachsen). In Thüringen wechselten Bahnhöfe in Crossen an der Elster, Zeulenroda-Triebes OT Pöllwitz und Erfurt OT Kühnhausen den Besitzer. Die Mindestgebote reichten von 1.000 bis 15.000 Euro. Die Auktionserlöse lagen zwischen 5.500 und 40.000 Euro.

Eine besonders hohe Steigerungsrate erreichte ein ehemaliges Bahngelände in Hohenstein-Ernstthal OT Wüstenbrand (Kreis Zwickau/Sachsen). Die Auktion startete bei einem Mindestgebot von 29.000 Euro. Zahlreiche Bieter steigerten den Verkaufspreis schließlich bis 171.000 Euro. Auf dem Grundstück von über 49.000 Quadratmetern befinden sich ein Güterschuppen und eine Güterabfertigung sowie Laderampen und Lagergebäude.

Unter den verkauften Grundstücken befindet sich auch eine Kleingartenanlage mit rund 9.200 Quadratmetern in Dresden. Aufgerufen zum Mindestgebot von 9.000 Euro, stieg der Verkaufspreis bis auf 26.000 Euro. 

Im sächsischen Elbsandsteingebirge, in Reinhardtsdorf-Schöna OT Schöna, stand ein ehemaliges Ferienheim zum Verkauf. Bettenhaus und Haupthaus des 1973/1989 erbauten Objekts verfügen über insgesamt 37 Appartments und Zimmer mit rund 2.400 Quadratmeter Nutzfläche. Für die Immobilie liegt ein positiver Bauvorbescheid zur Umnutzung in eine Eigentumswohnanlage vor. Um das Ferienheim fand ein lebhafter Bieterwettstreit statt. Das Mindestgebot von 45.000 Euro wurde bis auf 87.000 Euro gesteigert.

Für einen Verkaufspreis von 22.000 Euro hat das denkmalgeschützte Herrenhaus „Halbes Schloss“ in Langenleuba-Niederhain bei Altenburg (Thüringen) einen neuen Eigentümer gefunden (Mindestgebot 5.000 Euro). Die einstige mittelalterliche Wasserburg wurde zwischen 1707 und 1711 zu einem Barockschloss umgebaut. 1838 wurde der Südflügel abgerissen, seither wird das Anwesen „Halbes Schloss“ genannt. Das Gebäude, welches bis 1965 als Schule genutzt wurde, umfasst eine nutzbare Fläche von über 1.300 Quadratmetern. Im Innern befinden sich Kreuzgewölbe, barocke Stuckdecken und reich verzierte Kamine. Die Fassade ist mit zahlreichen Verzierungen sowie einer Figur und einem Wappen über dem Eingang versehen.

In Alfeld (Leine) bei Hildesheim (Niedersachsen) stand ein ehemaliges Posthofareal zum Verkauf. Auf dem über 3.300 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich das ehemalige Postgebäude, ein Nebengebäude und eine Frachthalle. Die Immobilie wechselte für 200.000 Euro den Besitzer.