130 Immobilien für über 6,6 Millionen Euro verkauft

01.12.2014

Einen vergleichsweise hohen Auktionserlös von über 6,6 Millionen Euro erbrachten die Winterauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG vom 25. bis 29. November. Bei den Winterauktionen in Dresden und Leipzig wechselten insgesamt 130 Objekte aus Mitteldeutschland, Brandenburg, Bayern und Niedersachsen den Besitzer. Knapp 500 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen vor Ort.

Einen vergleichsweise hohen Auktionserlös von über 6,6 Millionen Euro erbrachten die Winterauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG vom 25. bis 29. November. Bei den Winterauktionen in Dresden und Leipzig wechselten insgesamt 130 Objekte aus Mitteldeutschland, Brandenburg, Bayern und Niedersachsen den Besitzer. Knapp 500 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen vor Ort.

Den höchsten Einzelauktionserlös erzielte mit 1,05 Millionen Euro ein Wohnkomplex mit 50 Wohnungen in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg. Das überwiegend vermietete Gebäude wurde um 1989 errichtet und circa 2007 umfangreich saniert. Es ging mit einem Mindestgebot von 799.000 Euro an den Start.

Mit dem mehr als Zehnfachen des Mindestgebots erreichte ein denkmalgeschütztes Herrenhaus im sächsischen Taucha/OT Merkwitz die höchste Steigerungsrate in der Auktion. Die Immobilie wurde zunächst für 9.000 Euro aufgerufen, nach einem lebhaften Bieterwettstreit erfolgte der Zuschlag schließlich bei 90.500 Euro.

Eine der optisch attraktivsten Auktionsimmobilien war die um 1914 errichtete ehemalige Kaiserliche Oberpostdirektion im Zentrum der thüringischen Stadt Mühlhausen (Unstrut-Hainich-Kreis). Das repräsentative und platzprägende Verwaltungsgebäude am Obermarkt wechselte für 404.000 Euro den Besitzer. Der Verkaufspreis lag rund 60 Prozent über dem Mindestgebot (255.000 Euro).

In Klingenthal (Vogtlandkreis/Sachsen) wurde ein Gebäudeensemble mit mehr als 9.000 Quadratmeter Nutzfläche für 298.000 Euro veräußert. In der Immobilie mit verschiedenen Verwaltungs-, Produktions-, Lager und Nebengebäuden befinden sich die älteste Akkordeonmanufaktur der Welt „Harmona“ und die örtliche Arbeitsagentur.

Ein ganz besonderes Kleinod stand im Spreewald zum Verkauf. Das idyllisch auf einer Insel gelegene Ferienhaus mit Holzverkleidung und Reetdach in Lübbenau OT Lehde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz/Brandenburg) erzielte einen Auktionserlös von 140.000 Euro (Mindestgebot 85.000 Euro). Zum Objekt gehört ein 3.100 Quadratmeter großes Grundstück mit einer gestalteten Grünfläche sowie Sitzecke und Teich. Teil der Auktionsimmobilie sind ein Anlegesteg mit Kahn und Paddelboot.

Zudem wurden gleich mehrere Bahnhöfe an den drei Auktionstagen erfolgreich verkauft. Dazu zählen Bahnhofsgebäude im Freistaat Sachsen, unter anderem in Pulsnitz (34.000 Euro Erlös) und Hoyerswerda (11.000 Euro Erlös), sowie im Freistaat Thüringen, in Dornburg-Camberg (14.500 Euro Erlös) und Blankenstein/Saale (14.000 Euro Erlös).