200. Jubiläumsauktion: 150 Immobilien in Dresden und Leipzig an 3 Auktionstagen

01.10.2014

Ende November finden die diesjährigen Winterauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) in Dresden (25. November) und Leipzig (28. und 29. November) statt, in deren Rahmen sie ihre 200. Jubiläumsauktion seit der Gründung im Jahr 2000 begeht. Insgesamt werden 150 Objekte aus Mitteldeutschland, Brandenburg, Bayern und Niedersachsen aufgerufen. Darunter befinden sich prominente und attraktive Immobilien, wie das Produktionsgebäude der Akkordeonmanufaktur „Harmona“ in Klingenthal, ein repräsentatives Gebäude am Obermarkt in Mühlhausen und eine Brauerei im bayrischen Selb.

Ende November finden die diesjährigen Winterauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) in Dresden (25. November) und Leipzig (28. und 29. November) statt, in deren Rahmen sie ihre 200. Jubiläumsauktion seit der Gründung im Jahr 2000 begeht. Insgesamt werden 150 Objekte aus Mitteldeutschland, Brandenburg, Bayern und Niedersachsen aufgerufen. Darunter befinden sich prominente und attraktive Immobilien, wie das Produktionsgebäude der Akkordeonmanufaktur „Harmona“ in Klingenthal, ein repräsentatives Gebäude am Obermarkt in Mühlhausen und eine Brauerei im bayrischen Selb.

In Klingenthal (Vogtlandkreis) wird ein Gebäudeensemble veräußert, in dem sich die älteste Akkordeonmanufaktur der Welt „Harmona“ und die örtliche Arbeitsagentur befinden. Es bietet, verteilt auf verschiedene Verwaltungs-, Produktions-, Lager und Nebengebäude, mehr als 9.000 Quadratmeter Nutzflächen, wobei große Teile davon vermietet sind. Das Objekt kann ab einem Auktionslimit von 298.000 Euro erworben werden.

Im Zentrum der thüringischen Stadt Mühlhausen (Unstrut-Hainich-Kreis) wird ein repräsentatives, platzprägendes Verwaltungsgebäude am Obermarkt verkauft. Bieter können zu einem Auktionslimit von 255.000 Euro in die Versteigerung der 1914 errichteten Kaiserlichen Oberpostdirektion einsteigen. Sie wurde 2003 umfangreich saniert, bis 2013 als Bürogebäude genutzt und bietet knapp 2.000 Quadratmeter Büro- und Nutzfläche.

Ein Gewerbekomplex im bayrischen Selb (Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge), in dem sich u.a. die ehemalige Gasthausbrauerei „Ploß“ befindet, wird mit einem Mindestgebot von 130.000 Euro aufgerufen. Der zentrumsnahe Komplex in guter Geschäftslage bietet 630 Quadratmeter Nutz- und Gewerbeflächen, von denen derzeit rund die Hälfte an einen Getränkehandel und ein Casino vermietet sind. Das Inventar und die Brauanlage der momentan ungenutzten Brauerei und des zugehörigen Biergartens verbleiben im Objekt. Es verfügt außerdem über einen großen Parkplatz, von dem eine Teilfläche an einen Imbisswagen vermietet ist.

Spannung verspricht auch der Verkauf eines sanierten Wohnkomplexes mit 50 Wohnungen in der Sachsen-Anhalter Landeshauptstadt Magdeburg. Mit einem Mindestgebot von 799.000 Euro ist es das höchste Auktionslimit aller Auktionstage. Das Gebäude wurde 1989 als System-Plattenbau errichtet und 2007 umfangreich saniert. Mehr als 40 Wohneinheiten sind derzeit vermietet.

Ein Spreewald-Ferienhaus mit zugehörigem Erholungsgrundstück, das sich in Lübbenau OT Lehde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) direkt an der Hauptspree in Insellage befindet, wird mit einem Auktionslimit von 85.000 Euro aufgerufen. Zum idyllisch gelegenen Objekt gehört ein holzverkleidetes Ferienhäuschen mit knapp 50 Quadratmeter Wohnfläche. Es verfügt über einen Wintergarten und eine traditionelle Reetdacheindeckung. Das großzügige Grundstück mit mehr als 3.100 Quadratmetern bietet eine gestaltete Grünfläche mit Sitzecke und Teich. Natürlich verfügt das Objekt auch über eine Anlegestelle mit zugehörigem Kahn und Paddelboot, die ebenfalls Verkaufsgegenstand sind und das Spreewaldkleinod vervollständigen.

Ganze zwölf Bahnhöfe stehen an den drei Auktionstagen zum Verkauf. Darunter befindet sich das Bahnhofsgebäude von Pulsnitz (Landkreis Bautzen), das mit einem Auktionslimit von 25.000 Euro aufgerufen wird. Das Objekt bietet rund 890 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Auch das Empfangsgebäude des Bahnhofs Eisenach-West wird versteigert. Es wird mit einem Mindestgebot von 5.000 Euro zur Auktion kommen. Der Bahnhof wird täglich von Bahnreisenden genutzt. Das Bahnhofsgebäude wurde 1893 errichtet und 1991 saniert.

Anlässlich des 200. Auktionsjubiläums findet am 29. November in Leipzig eine Sonderauktion zu Gunsten der Leipziger Kinderstiftung e.V. statt. Der Reinerlös der Versteigerung eines Alfa Romeo 147, der mit einem Mindestgebot von nur 100 Euro aufgerufen wird, kommt dem Verein zu Gute.