Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

80 Immobilien für 2,65 Mio. Euro bei Frühjahrsauktionen in Sachsen versteigert

Dresden, 07.03.2018

Auf den Frühjahrsauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) am 2. März in Leipzig und am 6. März in Dresden haben insgesamt 80 Immobilien aus vier Bundesländern den Eigentümer gewechselt. Der Auktionserlös lag bei rund 2,65 Mio. Euro. Etwa 500 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen.

Auf den Frühjahrsauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) am 2. März in Leipzig und am 6. März in Dresden haben insgesamt 80 Immobilien aus vier Bundesländern den Eigentümer gewechselt. Der Auktionserlös lag bei rund 2,65 Mio. Euro. Etwa 500 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen.

Den höchsten Einzelauktionserlös der diesjährigen Frühjahrsauktionen erzielte mit 246.000 Euro ein Zweifamilienhaus in Zwickau (Kreis Erzgebirge/Sachsen). Das Mindestgebot für diese Immobilie lag bei 98.000 Euro. Das 2001 erbaute Haus wurde an einen Telefonbieter veräußert.

Die ebenfalls im Erzgebirge gelegene Pension „Waldhaus Carlsfeld“ kam am Dresdner Auktionstag für 49.000 Euro unter den Hammer. Das gepflegte Objekt befindet sich in der Ferienregion Eibenstock in Weitersglashütte (Sachsen). Es verfügt über 10 Doppelzimmer und zwei größere Einheiten sowie einen Gastraum, ein Kaminzimmer, Terrasse und Biergarten.

Auch ein kleines Einfamilienhaus in Leipzig, das am ersten Tag der Frühjahrsauktionen angeboten wurde, wechselte für 86.000 Euro den Eigentümer. Der neue Besitzer kann sich über ein Objekt in Zentrumsnähe, aber dennoch ruhiger Wohnlage freuen.

Eine denkmalgeschützte Villa in Sandersleben (Landkreis Mansfeld-Südharz/Sachsen-Anhalt), die um 1906 erbaut wurde, kam auch in Leipzig zur Auktion. Für das Mindestgebot von 25.000 Euro fand sich ein neuer Hausherr für dieses stattliche Anwesen.

Ein sehr attraktives Objekt stellte ein im Jahr 1900 gebautes und sehenswert verklinkertes Mehrfamilienhaus in Teutschenthal-Dornstedt (Saalekreis/Sachsen-Anhalt) dar. Das Gebäude steht auf einem weitläufigen Grundstück und wurde für 149.000 Euro aufgerufen. Ein Bieter ersteigerte es letztendlich für 152.000 Euro.

Eine etwas speziellere Immobilie war ein ehemaliger Getränkefachmarkt in der Gemeinde Muldestausee (Kreis Anhalt-Bitterfeld/Sachsen-Anhalt). Dieses Gewerbeobjekt suchte ab 49.000 Euro einen neuen Eigentümer und wurde für 80.000 Euro an den Höchstbietenden verkauft.

Für Aufsehen sorgte die Versteigerung mehrerer ehemaliger Bahnhofsgebäude. Ein denkmalgeschütztes, ehemaliges Empfangsgebäude in Köthen wurde für 9.000 Euro eingeliefert und schließlich für stolze 105.000 Euro verkauft. Nach einem längeren Bietergefecht wurde ein Garagenkomplex im Eigentum der Deutschen Bahn in Hoyerswerda (Sachsen) mit einem Mindestgebot von 9.000 Euro für 53.000 Euro versteigert. Außerdem wurden weitere Bahnimmobilien veräußert: darunter ein ehemaliger Güterbahnhof in Weißenfels (Kaufpreis 8.500 Euro), ein ehemaliges Empfangsgebäude mit Bahnhofsvorplatz in Bleicherode (Kaufpreis 23.000 Euro) sowie ein ehemaliges Bahnhofsgebäude in Schneidlingen (Kaufpreis 11.500 Euro).

Die Sächsische Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von den Eigentümern auf freiwilliger Basis eingeliefert wurden. Alle nicht versteigerten Immobilien können noch im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist erworben werden. Die Sommerauktionen der SGA finden am 1. und 4. Juni 2018 in Leipzig und Dresden statt. Bis zum 13. April können dafür noch Immobilien eingeliefert werden.