Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

87 Immobilien wechseln für knapp 4,6 Millionen Euro bei Herbstauktionen in Dresden und Leipzig den Eigentümer

01.09.2015

Bei den Herbstauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) am 27. August in Dresden und am 29. August in Leipzig wurden inklusive der Nachverkäufe 87 Immobilien für rund 4,6 Millionen Euro versteigert. Dabei wurden Objekte aus sechs Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Bayern und Niedersachsen) aufgerufen. An beiden Auktionstagen waren insgesamt rund 250 Bieter und Gäste anwesend.

Bei den Herbstauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) am 27. August in Dresden und am 29. August in Leipzig wurden inklusive der Nachverkäufe 87 Immobilien für rund 4,6 Millionen Euro versteigert. Dabei wurden Objekte aus sechs Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Bayern und Niedersachsen) aufgerufen. An beiden Auktionstagen waren insgesamt rund 250 Bieter und Gäste anwesend.

Mit 320.000 Euro erzielte die ehemalige Feuerwache in Glauchau (Sachsen) den höchsten Einzelerlös aller versteigerten Objekte. Das überwiegend vermietete, denkmalgeschützte Wohn- und Geschäftshaus mit 13 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten liegt in unmittelbarer Nähe zum Markt und kam mit einem Mindestgebot von 139.000 Euro zum Aufruf.

Die höchste Steigerungsrate konnte für ein ehemaliges Bahnwagenwerk mit Lokschuppen in Chemnitz (Sachsen) verbucht werden. Aufgerufen für 1.000 Euro wurde der Zuschlag nach einem spannenden Bieterduell erst bei 100.000 Euro und damit dem 100-fachen des Mindestgebotes erteilt.

Für 308.000 Euro wechselte das noch bis 2012 genutzte Amtsgericht in Hainichen (Kreis Mittelsachsen) den Eigentümer. Das attraktive Gewerbeobjekt, das mit einem Mindestgebot von 150.000 Euro in die Auktion gestartet war, besteht aus Verwaltungs-, Neben- und Garagengebäuden.

Ebenfalls im Rahmen der SGA-Herbstauktionen wurde ein Gewerbeobjekt in Hermsdorf (Thüringen) für 264.000 Euro (Mindestgebot: 130.000 Euro) versteigert. Das Objekt verfügt auf 2.790 Quadratmetern Gewerbefläche über drei vermietete Einheiten und einen derzeit leerstehenden Getränkemarkt.

Ein neuer Eigentümer wurde auch für das "Motel Schlesierland" im Oberlausitzer Markersdorf (Sachsen) gefunden. Für 95.000 Euro wurde das ca. 16.500 Quadratmeter große Grundstück, auf dem sich neben dem Haupthaus inklusive Betreiberwohnung 19 Bungalows für jeweils zwei Personen sowie ein Bungalow mit Gemeinschaftsküche befinden, verkauft. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren bereits 75.000 Euro in das am Fuß des markanten Berges "Landeskrone" gelegene Areal investiert.

In Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) wurde ein vermietetes Mehrfamilienhaus nahe der Burg Giebichenstein veräußert. Das um 1900 erbaute Objekt mit acht Wohnungen kam mit 225.000 Euro zum Aufruf und wurde für 270.000 Euro veräußert.

Das zentral in Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen) gelegene ehemalige Postgebäude erzielte einen Erlös in Höhe von 126.000 Euro. Das denkmalgeschützte, leerstehende Wohn- und Geschäftshaus mit Seitenflügel und Hinterhaus, dessen Mindestgebot 125.000 Euro betrug, wurde um 1870 erbaut und verfügt über mehr als 1.080 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche

Nicht verkaufte Objekte können im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist erworben werden. Die nächsten Auktionen finden am 26. November in Dresden und am 28. November in Leipzig statt. Bis zum 9. Oktober können dafür noch Objekte eingeliefert werden.