Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

91 Immobilien für 3,3 Millionen Euro bei Frühjahrsauktionen in Sachsen versteigert

01.03.2017

Auf den Frühjahrsauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) am 24. Februar in Leipzig und am 28. Februar in Dresden haben insgesamt 91 Immobilien aus sechs Bundesländern den Eigentümer gewechselt. Der Auktionserlös bei rund 3,3 Millionen Euro. Etwa 500 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen.

In Roßwein (Kreis Mittelsachen/Sachsen) wurde das ehemalige „Königliche Amtsgericht“ für 224.000 Euro an einen Telefonbieter veräußert. Nach dem Aufruf des Mindestgebots von 180.000 Euro begann ein längerer Bieterwettstreit. Die teilweise denkmalgeschützte Gewerbeimmobilie mit markantem Giebel und auffälliger Fassade wurde zuletzt als Außenstelle der Hochschule Mittweida genutzt. Für die Auktionsimmobilie mit über 4.300 Quadratmetern Nutzfläche mussten mindestens 180.000 Euro geboten werden.

Für 40.0000 Euro wechselte ein denkmalgeschützter Getreidespeicher mit zwölf Silobehältern in Wurzen (Landkreis Leipzig/Sachsen) den Besitzer. Die Immobilie umfasst eine Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern und wurde zu einem Mindestgebot von 19.000 Euro aufgerufen.

Den höchsten Einzelauktionserlös der Frühjahrsauktionen erzielte mit 426.000 Euro ein um 1930 erbautes Wohn- und Geschäftshaus in Döbeln (Kreis Mittelsachen/Sachsen). Das Mindestgebot für das markante Gebäude mit zwei Erkern lag bei 350.000 Euro.

Einen Verkaufserlös von 390.000 Euro erreichte ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in Bautzen (Kreis Bautzen/Sachsen). Die 1915 errichtete Immobilie liegt gegenüber des „Kornmarkt-Centers“.

Eine Immobilie mit besonderer Historie wurde in Plaue (Ilm-Kreis/Thüringen) verkauft. Der Gebäudekomplex der früheren „Schierholz’schen Porzellanmanufaktur“ erzielte 41.000 Euro. Auf dem über 9.100 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich eine ehemalige Berufsschule mit Internet, eine ehemalige Möbelbörse und die Fabrikantenvilla „Schierholz“. Das Mindestgebot lag bei 29.000 Euro.

Genau 15.000 Euro zahlte ein Käufer für ein ehemaliges Bahnhofsgelände mit E-Lok-Ausbesserungswerk und Wasserturm in Weißenfels (Burgenlandkreis/Sachsen-Anhalt). Bei den Frühjahrsauktionen wurden noch weitere Bahnimmobilien veräußert, darunter ein ehemaliges Empfangsgebäude in Langenorla/Ortsteil Kleindembach (Kaufpreis 17.500 Euro), ein Güterschuppenin Könnern (Kaufpreis 2.100 Euro), sowie ehemalige Bahngebäude in Loitsche-Heinrichsberg/Ortsteil Loitsche bei Magdeburg (Kaufpreis 6.000 Euro) und Salzwedel (Kaufpreis 8.500 Euro).