Bahnimmobilien mit hohen Steigerungsraten bei Auktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG

Dresden, 01.12.2019

Mehrere Bahnimmobilien wechselten im Rahmen der Winter-Auktionen die Eigentümer. Ein ehemaliges Lehrlingswohnheim in Delitzsch (Sachsen) mit einem Mindestgebot von 29.000 Euro erzielte nach einem Bietergefecht stolze 201.000 Euro. Auch ein großes Gewerbegrundstück gegenüber des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) für ebenfalls 29.000 Euro erzielte den spektakulären Verkaufserlös von 272.000 Euro. Ein Empfangsgebäude in Wegeleben (Sachsen-Anhalt) wurde für 3.000 Euro eingeliefert und für 23.000 Euro versteigert, zwei Grundstücke in Arnstadt (Thüringen) wurden für 29.000 Euro eingeliefert und für 118.000 Euro verkauft. Auch ein Empfangsgebäude in Arnstadt erzielte mit 46.000 Euro einen hohen Verkaufserlös (Startgebot 9.000 Euro). Ein Bahngelände mit Ladestraße in Hecklingen (Sachsen-Anhalt) kam für 3.000 Euro in Leipzig zum Aufruf. Die Auktion endete bei 20.000 Euro.

Weiterhin kamen zwei renditestarke Wohn- und Geschäftshäuser unter den Hammer. Zum einen handelte es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude im historischen Stadtzentrum Meißens. Das Mindestgebot lautete 298.000 Euro. Versteigert wurde es für 344.000 Euro. Zum anderen stand ein Wohn- und Geschäftshaus in Merseburg ab 175.000 Euro zum Verkauf. Die Immobilie wurde für 180.000 Euro fällig.

Aus dem Kurort Thermalbad Wiesenbad (Sachsen) stand das denkmalgeschützte Herrenhaus eines ehemaligen Rittergutes zum Verkauf. Die Auktion für dieses Objekt begann bei 80.000 Euro. Der Höchstbietende erwarb es für 83.000 Euro.

Ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus wurde aus Görlitz eingeliefert. Für 75.000 Euro wurde die Immobilie, die bereits als Filmkulisse diente, aufgerufen. Für 79.000 erwarb sie der neue Eigentümer.

Eine denkmalgeschützte Stadtvilla in Zittau wurde für ein Mindestgebot von 9.000 Euro zur Auktion eingeliefert. Die Immobilie mit großem Grundstück wechselte für 25.000 Euro den Eigentümer.

Ein ehemaliges Pfarrhaus in Roden (Bayern) wechselte seinen Eigentümer für 10.000 Euro.

Die Sächsische Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von den Eigentümern auf freiwilliger Basis eingeliefert wurden. Alle nicht versteigerten Immobilien können noch im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist erworben werden. Die Frühjahrs-Auktionen der SGA finden vom 28. Februar bis 5. März 2020 in Leipzig und Dresden statt. Bis zum 17. Januar können dafür noch Immobilien eingeliefert werden.