Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

Frühjahrsauktion mit 67 verkauften Immobilien für 3,8 Mio. Euro

01.02.2017

Bei den Frühjahrsauktionen wechselten 67 Immobilien für 3,8 Millionen Euro den Besitzer. Rund 150 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen am 27. Februar in Leipzig und am 3. März in Dresden. Die veräußerten Immobilien stammen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Neben Wohn- und Geschäftshäusern, Eigentumswohnungen, Grundstücken und Gewerbeimmobilien standen auch einige ausgefallene Objekte auf der Auktionsliste – darunter ein Rittergut, repräsentative Villen, Bahnhöfe und ein ehemaliges Finanzamt.

Bei den Frühjahrsauktionen wechselten 67 Immobilien für 3,8 Millionen Euro den Besitzer. Rund 150 Bieter und Gäste verfolgten die Auktionen am 27. Februar in Leipzig und am 3. März in Dresden. Die veräußerten Immobilien stammen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Neben Wohn- und Geschäftshäusern, Eigentumswohnungen, Grundstücken und Gewerbeimmobilien standen auch einige ausgefallene Objekte auf der Auktionsliste – darunter ein Rittergut, repräsentative Villen, Bahnhöfe und ein ehemaliges Finanzamt.

Den höchsten Einzelauktionserlös erzielte das ehemalige Finanzamt in Chemnitz (Sachsen), ein vierstöckiges Gebäude mit attraktiver Klinkerfassade, welches unter Denkmalschutz steht. Aufgerufen zueinem Mindestgebot von 350.000 Euro, entwickelte sich schnell ein lebhafter Bieterwettstreit, der erst mit dem Höchstgebot von 692.000 Euro endete. Ebenfalls aus Chemnitz standein denkmalgeschützter Altbau mit Säulenportal und Fassadenskulpturen zum Verkauf. Das teilweise vermietete Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss verfügt über neun Wohnungen und eine Gewerbeeinheit. Weiterhin gehört ein Nebengebäude zum Objekt. Der Verkauf erfolgte für 275.000 Euro und damit in der Höhe des Mindestgebots.

Eine der geschichtsträchtigsten Auktionsimmobilien war das Rittergut „Baschütz“ in Kubschütz bei Bautzen (Sachsen). Es besteht aus einem repräsentativen Herrenhaus mit Uhrentürmchen und Säulenportal sowie zwei Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Das Rittergut wechselte für 204.000 Euro den Besitzer (Mindestgebot 198.000 Euro) Das denkmalgeschützte Herrenhaus wurde um 1870 erbaut. Es verfügt über eine repräsentative Fassade mit Skulpturen und Reliefs sowie große Bogenfenster. Neben elf Wohnungen befinden sich im Gut Büro- und Lagerflächen sowie ein Pferdestall mit Boxen.

Aus Thüringen wurden zwei Bahnhofsgebäude versteigert. Für die Immobilien in Weißensee (Kreis Sömmerda) und Wurzbach (Saale-Orla-Kreis) lagen die Verkaufspreise bei 2.000 und 15.500 Euro. Der denkmalgeschützte Bahnhof in Gommern (Kreis Jerichower Land/Sachsen-Anhalt) wechselte für 11.500 Euro den Besitzer (Mindestgebot 5.000 Euro).

Aus Herzberg am Harz (Niedersachsen) wurde ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen versteigert. Für die Immobilie zahlte der Käufer 350.000 Euro.

Nicht versteigerte Objekte können im Rahmen eines Nachverkaufs erworben werden.