Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

Vom Bahnhaltepunkt bis zum Rittergut – 125 Immobilien bei Auktionen in Leipzig und Dresden

01.07.2017

„Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“ heißt es wieder am 25. August in Leipzig und am 29. August in Dresden. Dann veranstaltet die Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) ihre diesjährigen Herbstauktionen. 125 Immobilien aus fünf Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern und Hessen) stehen zum Verkauf. Dabei handelt es sich überwiegend um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte. Angeboten werden auch besondere Immobilien, wie ein Rittergut, Bahnimmobilien, ein ehemaliges Postamt und ein ehemaliges Zollamt. Die Summe der Mindestgebote liegt bei rund 5,5 Millionen Euro.

Im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt (Sachsen) kann für eine denkmalgeschützte Villa des Handschuhfabrikanten Hans C. Otto geboten werden. Das Gebäude mit zwei Seitenflügeln wurde um 1923 erbaut. Im Innern befinden sich reichhaltig verzierte Stuckdecken, repräsentative Treppenaufgänge und ein historisches Marmorbad. Das sanierungsbedürftige Objekt mit rund 925 Quadratmetern Nutzfläche wurde bis circa 1990 als Kinderferienlager genutzt. Die Auktion beginnt bei 49.000 Euro.

Im Chemnitzer Ortsteil Hilbersdorf steht ein ehemaliges Bahnbetriebsgelände mit Kulturhaus zum Verkauf. Auf dem rund 35.360 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich weitere Gebäude aus den Jahren 1935 bis 1955 und Kleingärten. Das Mindestgebot für die teilweise verpachtete Immobilie liegt bei 29.000 Euro.

Weiterhin werden im Freistaat Sachsen ein früheres Feuerwehrtechnisches Zentrum in Annaberg-Buchholz und ein denkmalgeschütztes, ehemaliges Zollamt in Hermsdorf/Erzgebirge OT Neuhermsdorf angeboten. Die Mindestgebote liegen bei 19.000 und 12.000 Euro.

In Volkerode (Eichsfeld/Thüringen) wird für einen ehemaligen Gutshof ein neuer Besitzer gesucht. Auf dem über 4.900 Quadratmeter großen Grundstück stehen ein Einfamilienhaus im Fachwerkstil, eine Remise und ein Carport. 4.000 Quadratmeter werden als Weideland genutzt. Das Mindestgebot liegt bei 220.000 Euro. In Neuhaus am Rennweg (Thüringen) steht eine ehemalige Jugendherberge mit Bungalows ab 29.000 Euro zu Verkauf.

Mit 350.000 Euro weist ein überwiegend vermieteter Gebäudekomplex in Straußfurt (Thüringen) das höchste Mindestgebot aller Auktionsimmobilien auf. Der zweigeschossige Wohn- und Gewerbekomplex mit über 1.400 Quadratmetern wurde 1992 errichtet.

Ein um 1900 errichteter Schul- und Verwaltungsgebäudekomplex in Weißenfels (Sachsen-Anhalt)steht ebenfalls zum Verkauf. Das Mindestgebot für die markanten Gebäude mit roter und gelber Klinkerfassade sowie rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche liegt bei 95.000 Euro.

Angeboten werden auch zahlreiche Bahnimmobilien, unter anderem ein Triebfahrzeugschuppen in Kalbe (Milde) in Sachsen-Anhalt (Mindestgebot 5.000 Euro), ein ehemaliger Bahnhaltepunkt in Altenburg/OT Zschernitzsch (Mindestgebot 500 Euro), ein Lokschuppen in Suhl (Mindestgebot 25.000 Euro), eine ehemalige Wagenrichthalle in Zwickau/Ortsteil Marienthal (Mindestgebot 65.000 Euro) sowie eine frühere Bahnbetriebskantine im sachsen-anhaltinischen Halberstadt (Mindestgebot 5.000 Euro).