Vom Bahnhof bis zum Proviantmagazin – große Winterauktionen mit 153 Immobilien

01.11.2013

Bei unseren Winterauktionen kommen Ende November 153 Immobilien mit Mindestgeboten von insgesamt rund 4,3 Millionen Euro zur Versteigerung. Die öffentlichen Auktionen finden am 25. und 26. November in Dresden sowie am 30. November in Leipzig statt.

Bei unseren Winterauktionen kommen Ende November 153 Immobilien mit Mindestgeboten von insgesamt rund 4,3 Millionen Euro zur Versteigerung. Die öffentlichen Auktionen finden am 25. und 26. November in Dresden sowie am 30. November in Leipzig statt.

Zum Verkauf stehen Immobilien unterschiedlichster Art - von Grundstücken über Ein- und Mehrfamilienhäuser bis zu großen Gewerbeimmobilien. Im aktuellen Auktionskatalog befinden sich auch Land- und Forstwirtschaftsflächen sowie Bahnhöfe. Die Mehrzahl der Immobilien stammt aus den drei mitteldeutschen Bundesländern, weitere Objekte kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Hessen.

Im Auftrag der Deutschen Bahn versteigern wir allein 9 Bahnhöfe aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie weitere 5 Bahnhöfe in Bayern und Baden-Württemberg. Wer als Eisenbahnliebhaber eines der Gebäude erwerben möchte, muss mit Mindestgeboten von 3.000 bis 39.000 Euro rechnen. Die Immobilien befinden sich überwiegend an aktiven Bahnstrecken. Neue Eigentümer werden beispielsweise für denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude im sächsischen St. Egidien (Mindestgebot 39.000 Euro) und in Reichenbach/Vogtland (Mindestgebot 12.000 Euro) gesucht. In Weißenfels/Ortsteil Großkorbetha (Sachsen-Anhalt) steht ein um 1913 errichteter Bahnhof zum Verkauf (Mindestgebot 39.000 Euro). Auch sieben Bahnhöfe aus Thüringen befinden sich auf der Auktionsliste, unter anderem aus Hildburghausen, Pößneck, Sonneberg/Ortsteil Köppelsdorf und Sömmerda. Für einen um 1898 errichteten Bahnhof im bayerischen Unterammergau bei Garmisch-Partenkirchen beträgt das Mindestgebot 10.000 Euro.

Eine außergewöhnliche Auktionsimmobilie befindet sich in Torgau (Sachsen). Dabei handelt es sich um ein historisches Militär-Proviantmagazin. Das massive, fünfgeschossige Gebäude in L-Form stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und weist im Innern Steinwände sowie Deckenbalken und Stützen aus Holz auf. Im Objekt sind derzeit eine Markthalle, ein Fitnessstudio, Büros und eine Gaststätte/Café eingemietet. Zur Immobilie mit 6.500 Quadratmetern Nutzfläche gehören auch ein separater Backshop sowie zwei Nebengebäude. Das Mindestgebot liegt bei 225.000 Euro.

Aus dem sächsischen Chemnitz stammt das Auktionsobjekt mit dem höchsten Mindestgebot von 390.000 Euro. Das vierstöckige denkmalgeschützte Gewerbegebäude mit Klinkerfassade weist eine Nutzfläche von über 2.860 Quadratmetern auf und ist teilweise vermietet. Ebenfalls aus Chemnitz kommen noch zwei weitere große Bürogebäude zum Aufruf. Für eine ehemalige Hauptvermittlungsstelle der Post mit über 12.000 Quadratmetern Nutzfläche beträgt der Startpreis 95.000 Euro, für ein Verwaltungsgebäude in Plattenbauweise 235.000 Euro.

Zum Verkauf stehen zudem über 20 Eigentumswohnungen, darunter allein 12 aus Ottendorf-Okrilla bei Dresden und 6 aus Zwickau. Die Mindestgebote reichen von 3.000 bis 19.500 Euro. Versteigert werden auch ein um 1858 erbauter Vierseitenhof in Bad Bibra/Ortsteil Altenroda (Sachsen-Anhalt) zum Startpreis von 29.000 Euro sowie ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus mit repräsentativer Naturstein-Fassade und aufwändigen Stuckdecken aus Greiz (Thüringen) zum Startpreis von 85.000 Euro. Wer Land- und Forstwirtschaftsflächen erwerben möchte, wird ebenfalls im Auktionskatalog fündig. Die Größe der Flächen in Brandenburg und Sachsen reicht von rund 7.000 bis zu 104.500 Quadratmetern. Das niedrigste Mindestgebot liegt bei 1.400 Euro.