Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

Vom Getreidespeicher bis zum Königlichen Amtsgericht – 119 Immobilien bei Auktionen in Leipzig und Dresden

01.02.2017

„Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“ heißt es wieder am 24. Februar in Leipzig und am 28. Februar in Dresden. Dann veranstaltet die Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) ihre diesjährigen Frühjahrsauktionen. 119 Immobilien aus sechs Bundesländern (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Bayern, Rheinland-Pfalz) stehen zum Verkauf. Dabei handelt es sich überwiegend um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte. Angeboten werden auch besondere Objekte, wie ein Getreidespeicher, ein Bahngelände mit Wasserturm und ein ehemaliges Königliches Amtsgericht. Die Summe der Mindestgebote liegt bei rund 5,2 Millionen Euro.

In Roßwein (Kreis Mittelsachen/Sachsen) wird das ehemalige „Königliche Amtsgericht“ veräußert. Die teilweise denkmalgeschützte Gewerbeimmobilie mit markantem Giebel und auffälliger Fassade wurde zuletzt als Außenstelle der Hochschule Mittweida genutzt. Für die Auktionsimmobilie mit über 4.300 Quadratmetern Nutzfläche müssen mindestens 180.000 Euro geboten werden.

Für ein attraktives Landhaus in der Sächsischen Schweiz wird ebenfalls ein neuer Eigentümer gesucht. Das denkmalgeschützte Landhaus im Fachwerkstil steht in Königstein im Ortsteil Pfaffendorf (Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge). In dem 1767 erbauten Gebäude befinden sich vier Ferienwohnungen. Die Auktion startet bei 160.000 Euro.

In Wurzen (Landkreis Leipzig/Sachsen) steht ein denkmalgeschützter Getreidespeicher mit zwölf angeschlossenen Silobehältern zum Verkauf. Die Immobilie umfasst eine Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern und wird ab einem Mindestgebot von 19.000 Euro aufgerufen.

Im Auktionskatalog ist auch das ehemalige Produktionsgebäude einer Schuhleistenfabrik zu finden. Es befindet sich im Ortsteil Möbisburg-Rhoda der Landeshauptstadt Erfurt (Thüringen). Das um 1976 errichtete Gebäude verfügt unter anderem über ein Hochraum- und ein Silolager. Das Mindestgebot liegt bei 395.000 Euro.

Veräußert wird zudem das ehemalige Landratsamt in Neuhaus am Rennweg (Kreis Sonneberg/ Thüringen). Das denkmalgeschützte Gebäude mit über 5.700 Quadratmetern Nutzfläche wurde 1961 erbaut. Für die Immobilie müssen mindestens 55.000 Euro geboten werden.

Ein ehemaliges Bahnhofsgelände mit E-Lok-Ausbesserungswerk und Wasserturm steht in Weißenfels(Burgenlandkreis/Sachsen-Anhalt) zum Verkauf. Das Mindestgebot für die Immobilie mit einem über 19.000 Quadratmeter großem Grundstück liegt bei 15.000 Euro.

Bei den Frühjahrsauktionen kommen weitere Bahnimmobilien aus ganz Mitteldeutschland zum Aufruf, unter anderem eine ehemalige Güterabfertigung in Bad Langensalza (Mindestgebot 19.000 Euro), ein ehemaliges Empfangsgebäude in Langenorla/Ortsteil Kleindembach (Mindestgebot 7.000 Euro), ein Güterschuppen in Könnern (Mindestgebot 100 Euro) sowie ehemalige Bahngebäude in Loitsche-Heinrichsberg/Ortsteil Loitsche bei Magdeburg (Mindestgebot 1.500 Euro) und Salzwedel(Mindestgebot 1.500 Euro).