Vom Wasserturm bis zum Einfamilienhaus mit Elbblick - 119 Immobilien bei Winter-Auktionen in Dresden und Leipzig

Dresden, 22.10.2018

Es ist so weit: Die Winter-Auktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) stehen vor der Tür. Sie finden am 27. November in Dresden und am 29. November in Leipzig statt. Im neuen Auktionskatalog stehen 119 Immobilien aus ganz Mitteldeutschland mit einem Auktionslimit von rund 7,1 Millionen Euro zum Verkauf. Allein 72 Immobilien wurden aus Sachsen eingeliefert, 21 aus Thüringen, 20 aus Sachsen-Anhalt, drei aus Brandenburg, zwei kommen aus Niedersachsen und eine aus Bayern. Das Objekt mit dem höchsten Mindestgebot befindet sich in Sachsen. Es handelt sich dabei um ein Gewerbeobjekt in Großdubrau, das ab 850.000 Euro zur Versteigerung kommt. Das Objekt mit dem niedrigsten Mindestgebot, ein Stellplatz in Markranstädt (bei Leipzig), kann ab 850 Euro ersteigert werden.

Insgesamt 11 Bahn-Immobilien werden bei den Winter-Auktionen in Dresden und Leipzig veräußert. Zu diesen zählen auch zwei Wassertürme mit Dienstgebäude. Einer davon befindet sich in Arnstein (Anhalt) und kommt für 5.000 Euro zum Aufruf, der andere steht in Ebersbach-Neugersdorf (Sachsen) und soll mindestens 9.000 Euro kosten. Auch mehrere ehemalige Empfangsgebäude kommen zur Versteigerung. Ein besonders interessantes Objekt steht in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt). Das ehemalige Umformerwerk besteht aus zwei Gebäuden. Der Startpreis beginnt bei 18.000 Euro. Aus Dresden wurde ein ehemaliges Bahnhofsgebäude für ein Mindestgebot von 59.000 Euro eingeliefert.

Ein Highlight sind die Immobilien in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Im Stadtteil Hellerau befindet sich ein kürzlich umfassend saniertes und bezugsfertiges Einfamilienhaus mit Anbau und attraktiver Terrasse. Ein separater Bauplatz für ein weiteres Wohnhaus ist Bestandteil des Angebotes. 698.000 Euro lautet das Startgebot für dieses exklusive Objekt. In Dresden-Löbtau steht ein weiteres Einfamilienhaus in zentraler Lage ab 129.000 Euro zum Verkauf. Wer nach einer etwas kleineren Immobilie in Dresden sucht, kommt bei den Winter-Auktionen ebenfalls auf seine Kosten: es sind noch vier Eigentumseinheiten in den Stadtteilen Johannstadt, Gruna, Cotta und Löbtau im Angebot, die Mindestgebote liegen bei 39.000 bzw. 79.000 Euro.

Im nahegelegenen Meißen kommt ein denkmalgeschütztes, attraktives, freistehendes Einfamilienhaus, unterhalb der Weinhänge gelegen, zur Auktion. Mindestens 198.000 Euro kostet die mit Blick auf die Elbe gelegene Immobilie, die über insgesamt drei Terrassen mit toller Aussicht verfügt.

Des Weiteren wurden interessante Immobilien aus Chemnitz zur Auktion eingeliefert. Die Rede ist von drei Eigentumswohnungen sowie einem Teileigentum. Die drei vermieteten Wohnungen befinden sich in denkmalgeschützten Mehrfamilienhäusern. Die Mindestgebote der unterschiedlich großen Wohneinheiten liegen zwischen 20.000 und 45.000 Euro. Das bezugsfreie Teileigentum hat eine Nutzfläche von ca. 141 Quadratmetern und ist im zentrumsnahen Lutherviertel gelegen. 49.000 Euro werden dafür mindestens fällig.

Auch aus der Messestadt Leipzig kommen einige Immobilien zur Versteigerung. Im Stadtteil Mockau wird ein bezugsfreies Teileigentum angeboten. Die beiden ehemals als Büro genutzten, zusammengelegten Wohnungen können ab 120.000 Euro ersteigert werden. Ein neuer Besitzer wird ebenfalls für eine vermietete Eigentumswohnung im Szeneviertel Lindenau gesucht. Mindestens 35.000 Euro soll die rund 44 Quadratmeter große Wohnung kosten. Gerade einmal 1.000 Euro beträgt das Startgebot für ein Leipziger Grundstück im Stadtteil Althen. Interessenten können für das ca. 1.600 Quadratmeter große Flurstück im Zuge der Leipziger Auktion mitbieten.

Das Objekt mit dem höchsten Mindestgebot befindet sich ca. 12 Kilometer von Bautzen entfernt, in Großdubrau (Sachsen). Eingeliefert wurde hier ein Gewerbeobjekt mit Anbau mit einer großen Ausstellungsfläche, Lager und Hochregallager, welches auf einem knapp 15.000 Quadratmeter großen Grundstück steht. Im Obergeschoss des Gebäudes befinden sich außerdem zwei Wohnungen, Büro- und Wirtschaftsräume. Bei 850.000 Euro beginnt die Auktion.

Aus der größten Stadt im Vogtland, Plauen, wurde außerdem ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage eingeliefert. Ab 440.000 Euro kann dieses optisch äußerst attraktive Objekt den Besitzer wechseln. Das ca. 1907 erbaute Haus befindet sich in einer Fußgängerzone.

Auch Thüringen hat interessante Objekte zu bieten. Zum einen werden 2 renditestarke Wohn- und Geschäftshäuser mit Bankfilialen in Greiz und Apolda angeboten, für die Anlageobjekte kann ab einem Mindestgebot von 650.000 Euro bzw. 495.000 Euro mitgeboten werden.  In der Skatstadt Altenburg werden ebenfalls 2 attraktive Renditeobjekte aufgerufen. Ein vermietetes Wohn- und Geschäftshauses liegt in der Fußgängerzone im Zentrum der Stadt und das Startgebot liegt bei 195.000 Euro. Ein reines Gewerbeobjekt mit einem Irish Pub und Pension liegt gegenüber des Pauritzer Teichs und der Startpreis liegt bei 155.000 Euro.