Vom Weinberg bis zur Bahnimmobilie – Bei den Herbst-Auktionen wurden außergewöhnliche Objekte versteigert

Dresden, 27.08.2018

Auf den Herbst-Auktionen der Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) am 23. August in Dresden und am 25. August in Leipzig haben insgesamt 104 Immobilien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Eigentümer gewechselt. Der Auktionserlös lag bei rund 3,83 Millionen Euro.

Versteigert wurde ein Gebäudekomplex aus Möckern (Sachsen-Anhalt), welcher für 395.000 Euro eingeliefert und für 400.000 Euro in Leipzig an den Höchstbietenden verkauft wurde.

Ein besonderes Highlight war die Versteigerung eines ehemaligen Weinberges in Naumburg (Sachsen-Anhalt). Das nahe der Saale gelegene große Grundstück wurde nach einem Bietergefecht schließlich für 96.000 Euro verkauft. Das Startgebot lag bei 29.000 Euro.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Herbst-Auktionen lag auf der Versteigerung von Bahnimmobilien. Beinahe alle eingelieferten Objekte wurden für ein Vielfaches ihrer Ausgangsgebote veräußert. So erzielte eine ehemalige, in Eilsleben (Sachsen-Anhalt) gelegene Bahnmeisterei 52.000 Euro (Startgebot 9.000 Euro), ein Empfangsgebäude aus dem thüringischen Großschwabhausen 54.000 Euro (Startgebot 6.000 Euro) und ein früher als Werkstatt- und Bürogebäude einer Eisenbahnmeisterei genutztes Objekt in Mühlhausen (Thüringen) mit einem Mindestgebot von 4.000 Euro wurde für stolze 65.000 Euro versteigert.

Versteigert wurde eine Alte Pfarrei aus Wettin-Löbejün (Sachsen-Anhalt). Diese hat eine interessante Historie: Das Objekt war der Sitz der vor rund 300 Jahren gegründeten „Reformierten Burggemeinde zu Wettin“. Das Gebäude mit Grundstück wurde für 75.000 Euro aufgerufen und für eben diese Summe verkauft.

Drei stattliche Villen aus verschiedenen Teilen Sachsens wurden im Zuge der Auktionen aufgerufen. Die attraktiven Immobilien aus Ebersbach-Neugersdorf (Startgebot 19.000 Euro), Königstein (Startgebot 50.000 Euro) und Auerbach (Startgebot 75.000 Euro) fanden für 21.000 Euro, 50.000 Euro und 75.000 Euro neue Eigentümer.

Auch für Kleingartenanlagen konnte geboten werden. So wurde z.B. ein Teil einer Kleingartenanlage aus Bautzen, welche für 9.000 Euro eingeliefert wurde, zu einem Preis von 64.000 Euro versteigert. Ein Teil der Görlitzer Kleingartenanlage „Margaretenhöhe“ mit einem Startgebot von 15.000 Euro wurde für 26.000 Euro veräußert.

Des Weiteren wurde ein Fabrikgebäude aus dem vogtländischen Markneukirchen für 160.000 Euro versteigert. 95.000 Euro lautete das Mindestgebot für die ehemalige Musikinstrumentenfabrik.

Die Sächsische Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von den Eigentümern auf freiwilliger Basis eingeliefert wurden. Alle nicht versteigerten Immobilien können noch im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist erworben werden. Die Winter-Auktionen der SGA finden am 27. und 29. November 2018 in Dresden und Leipzig statt. Bis zum 5. Oktober können dafür noch Immobilien eingeliefert werden.