Von der Bahnimmobilie bis zum Kinderkrankenhaus – 100 Immobilien bei erfolgreichen Herbst-Auktionen in Dresden und Leipzig versteigert

Dresden, 02.09.2019

Zahlreiche Bahnobjekte konnten im Zuge der Herbst-Auktionen versteigert werden. Einige Immobilien wurden für ein Vielfaches ihrer Mindestgebote verkauft. Der Spitzenreiter ist dabei ein denkmalgeschütztes ehemaliges Bahngebäude mit Ladestraße im sächsischen Zwenkau. Die Immobilie wurde für 9.000 Euro eingeliefert und erzielte einen sensationellen Verkaufserlös von 101.000 Euro. Aus Klötze (Sachsen-Anhalt) kamen ein ehemaliges Empfangsgebäude mit Büro/Lager für 3.000 Euro sowie ein denkmalgeschütztes früheres Empfangsgebäude für 2.000 Euro zum Aufruf. Ersteres wurde für 25.000 Euro und das zweite für 22.000 Euro versteigert. Ein ehemaliges Werkstatt- und Bürogebäude aus Mühlhausen (Thüringen) hatte ein Startgebot von 4.000 Euro und wurde für 30.000 Euro veräußert. Bei 5.000 Euro lag das Mindestgebot für ein ehemaliges Bahnhofsgebäude mit Güterschuppen aus Friedrichroda (Thüringen). Der neue Eigentümer erwarb die Immobilie mit großem Grundstück für 90.000 Euro.

Ein ehemaliges Kinderkrankenhaus in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) wurde für 45.000 Euro zur Auktion eingeliefert. Das denkmalgeschützte, idyllisch gelegene Objekt wechselte für 115.000 Euro den Besitzer.

Im vogtländischen Falkenstein (Sachsen) standen mehrere attraktive Mehrfamilienhäuser zum Verkauf. Diese Mehrfamilienhäuser erzielten insgesamt einen Erlös von 492.000 Euro.

Einige Objekte erreichten besonders hohe Steigerungsraten. So z.B. ein Wohnblock in Storkow (Brandenburg), welcher für mehr als das Doppelte seines Startgebotes von 48.500 Euro, nämlich für 110.000 Euro, versteigert wurde. Auch ein ehemaliges Verwaltungsgebäude in Rochlitz (Sachsen) konnte für das Dreifache verkauft werden. Die Auktion begann bei 12.000 Euro und endete bei 37.000 Euro. In Naumburg (Sachsen-Anhalt) stand ein weiteres ehemaliges Verwaltungsgebäude ab 9.000 Euro zum Verkauf. Das Bietergefecht endete bei 56.000 Euro. Auch ein leerstehendes Mehrfamilienhaus in Barby (Sachsen-Anhalt) erzielte einen hohen Verkaufserlös von 42.500 Euro. Die Auktion begann bei 4.000 Euro.

In Zeitz (Sachsen-Anhalt) wurde ein attraktives, denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus für 149.000 Euro eingeliefert. Das renditestarke Gebäude wurde für 244.000 Euro veräußert.

Eine ehemalige Schule in Coswig (Sachsen-Anhalt) hatte ein Mindestgebot von 19.000 Euro. Der Meistbietende erwarb das um 1880 erbaute Objekt für 31.000 Euro.

Aus Wurzbach in Thüringen wurde ein ehemaliges Ferienlager eingeliefert. Der Startpreis lag bei 12.000 Euro. Die Immobilie kam schließlich für 20.000 Euro unter den Hammer.

Die Sächsische Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von den Eigentümern auf freiwilliger Basis eingeliefert wurden. Alle nicht versteigerten Immobilien können noch im Rahmen einer zweimonatigen Nachverkaufsfrist erworben werden. Die Winter-Auktionen der SGA finden vom 27. bis 29. November 2019 in Dresden und Leipzig statt. Bis zum 4. Oktober können dafür noch Immobilien eingeliefert werden.