Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

Von der Villa bis zur Wagenrichthalle – 106 Immobilien für über 5 Millionen Euro bei Auktionen in Sachsen versteigert

01.08.2017

106 Immobilien hat die Sächsische Grundstücksauktionen AG bei ihren diesjährigen Herbstauktionen am 25. August in Leipzig und am 29. August in Dresden versteigert. Der Auktionserlös liegt einschließlich Nachverkäufen bei über fünf Millionen Euro. Veräußert wurden vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte aus den mitteldeutschen Bundesländern.

Den höchsten Einzelauktionserlös erzielte mit 505.000 Euro ein Mehrfamilienhaus in Delitzsch(Landkreis Nordsachsen/Sachsen).Für das L-förmig errichtete Gebäude mit 17 Wohnungen lag das Mindestgebot bei 299.000 Euro.

Einen neuen Eigentümer hat die denkmalgeschützte Villa des Handschuhfabrikanten Hans C. Otto im erzgebirgischen Johanngeorgenstadt (Sachsen). Für 49.000 Euro wurde die um 1923 errichtete Immobilie veräußert. Im Innern befinden sich reichhaltig verzierte Stuckdecken, repräsentative Treppenaufgänge und ein historisches Marmorbad.

Im Chemnitzer Ortsteil Hilbersdorf (Sachsen) stand ein ehemaliges Bahnbetriebsgelände mit Kulturhaus zum Verkauf. Das Mindestgebot für die teilweise verpachtete Immobilie lag bei 29.000 Euro. Nach einem lebhaften Bieterwettstreit ging das Objekt für 102.000 Euro an einen Saalbieter.

Hervorragende Erlöse erzielten mehrere Bahnimmobilien. Für eine ehemalige Wagenrichthalle inZwickau/Ortsteil Marienthal (Sachsen) zahlte in Käufer 404.000 Euro. Die Auktion startete bei 65.000 Euro. Das Objekt war Teil des früheren Reichsbahnausbesserungswerkes. Auf dem knapp 95.000 Quadratmeter großen Grundstück befinden sich eine massive Halle mit Kran- und Hebeanlagen sowie Nebengebäude und Gleisanlagen.

Eine frühere Bahnbetriebskantine im sachsen-anhaltinischen Halberstadt erzielte 68.000 Euro (Mindestgebot 5.000 Euro), ein Lokschuppen in Suhl (Thüringen) 120.000 Euro (Mindestgebot 25.000 Euro).

Einen neuen Besitzer gibt es zudem für einen in Triebfahrzeugschuppen in Kalbe (Milde) in Sachsen-Anhalt. Das Mindestgebot von 5.000 Euro stieg bis auf den Verkaufspreis von 9.500 Euro. Der ehemalige Bahnhaltepunkt im thüringischen Altenburg/OT Zschernitzsch wurde für 3.700 Euro verkauft (Mindestgebot 500 Euro).

Ein denkmalgeschütztes, ehemaliges Zollamt in Hermsdorf/Erzgebirge OT Neuhermsdorf (Sachsen) wurde für 20.000 Euro veräußert. Das Mindestgebot lag bei 12.000 Euro.