Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 24. Januar 2019

Von der Villa Sanssouci bis zur Bio-Diesel-Anlage – 115 Immobilien bei Winterauktionen in Sachsen versteigert

01.11.2017

Auf den Winterauktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG (SGA) am 23. November in Dresden und am 25. November in Leipzig haben insgesamt 115 Immobilien aus vier Bundesländern (Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) für über 6,4 Millionen Euro den Eigentümer gewechselt. Angeboten wurden auch besondere Immobilien, wie zu Beispiel eine Bio-Diesel-Anlage, eine Jugendherberge und ein ehemaliger Wasserturm.

Den höchsten Verkaufserlös erzielte mit einer Steigerung von rund 70 Prozent und 424.000 Euro ein Wohn- und Geschäftshaus im Stadtzentrum von Zeitz (Sachsen-Anhalt). Das Mindestgebot lag bei 250.000 Euro.

In Löbau (Sachsen) stand die denkmalgeschützte „Villa Sanssouci“ des Kaufmanns Eduard Rönsch mit vielen originalen Details aus der Erbauungszeit zum Verkauf. Der Zuschlag für die Villa aus dem Jahr 1889, die inmitten eines parkähnlichen Geländes liegt, wurde bei 286.000 Euro erteilt. Das Mindestgebot lag bei 250.000 Euro.

In Falkenstein (Sachsen) konnte die ehemaligedenkmalgeschützte Handelsschule ab einem Mindestgebot von 29.000 Euro erworben werden. Die spätere Grundschule aus dem Jahr 1911 erzielte schließlich einen Verkaufserlös von 73.00 Euro.

Auch eine ehemalige Bio-Diesel-Anlage wurde bei der Winterauktion verkauft. Das in Plauen(Sachsen) gelegene Objekt aus dem Jahr 1995 konnte ab einem Mindestgebot von 129.000 Euro ersteigert werden. Der Zuschlag wurde bei 175.000 Euro erteilt

Auf der Auktionsliste stand auch ein in Roßwein (Sachsen) gelegenes Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten aus dem Jahr 1980. Die Immobilie wurde zum Mindestgebot von 150.00 Euro versteigert.

In Hoyerswerda (Sachsen) wurden vier Flurstücke mit insgesamt 108.112 Quadratmetern für 72.000 Euro versteigert. Das Mindestgebot lag bei 60.000 Euro.

Für ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in Altenburg (Thüringen) aus dem Jahr 1870 wurde ein neuer Eigentümer für einen Auktionserlös von 228.000 Euro gefunden. Das Bietergefecht begann bei einem Mindestgebot von 130.000 Euro.

Eine ehemalige Jugendherberge stand in Neuhaus am Rennweg (Thüringen) auf der Auktionsliste. Aus dem Mindestgebot von 19.000 Euro wurden mit Zuschlag 25.000 Euro.

Ein vermieteter Gewerbekomplex in Schkopau OT Lochau (Sachsen-Anhalt) wurde für 324.000 Euro versteigert. Das Mindestgebot lag bei 295.000.

Ein weiteres Gewerbeobjekt in Halle (Saale) wurde zum Startpreis von 350.000 Euro aufgerufen. Der Zuschlag wurde bei 378.000 Euro erteilt.

Ein Gewerbeobjekt aus dem Jahr 1970 mit einer Acht-Tonnen-Kranbahn in Leipzig konnte ab einem Mindestgebot von 150.000 Euro mitgeboten werden. Der Zuschlagspreis betrug 320.000 Euro.

Eine der höchsten Steigerungen in den Winterauktionen erzielte ein denkmalgeschützter Wasserturm aus dem Jahr 1911 in Halberstadt. Das Mindestgebot von 9.000 Euro wurde fast verneunfacht, der Zuschlag wurde für 80.000 Euro erteilt.

Das außergewöhnliche ehemalige Brauereigelände, das in Eisfeld (Thüringen) für ein Mindestgebot von 2.000 Euro zum Verkauf stand, wurde für einen Zuschlagspreis von 16.500 Euro versteigert.

Angeboten wurden vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Grundstücke und Gewerbeobjekte, aber auch ehemalige Bahnimmobilien.